Bauliche Veränderung: Baumfällen erfordert einstimmigen WEG-Beschluss

Fällt eine Immobilienverwaltung einen Baum, stellt dies laut einem Urteil des Landgerichts Berlin eine bauliche Veränderung im Sinne von § 22 Abs. 1 WEG dar. Das gilt zumindest wenn der zu fällende Baum einen prägenden Charakter für die Gartenanlage hat. Ein solcher Eingriff erfordere daher die Zustimmung aller Wohnungseigentümer, die von der optischen Veränderung betroffen sind. Nach Ansicht des Landgerichts Berlin entspricht ein reiner Mehrheitsbeschluss über das ersatzlose Fällen nicht der ordnungsgemäßen Verwaltung nach § 21 Abs. 3 WEG.

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